Jeder Texas Hold’em Spieler hat eine eigene Strategie. Manche Spieler folden oft, andere gehen oft All In und dann gibt es Spieler, die nur spielen, wenn sie eine wirklich gute Hand haben. Es ist ein wichtiger Bestandteil des Texas Holdem Pokers, zu verstehen, welche verschiedenen Pokerstile es gibt und zu lernen, welche Pokerstrategie am besten zu Ihnen passt.
Die verschiedenen PokerstrategienIm Grunde gibt es vier verschiedene Spielstile beim Texas Holdem Poker: „Tight-Aggressive“, „Loose-Aggressive“, „Tight-Passive“ und „Loose-Passive“.
Ein Spieler spielt „tight“, wenn er nur wenige Hände spielt. Solche Spieler sind wie Bunker – Sie spielen nur wenn sie eine richtig gute Hand haben und erhöhen, wenn die Gewinnchancen bei einer Hand gut sind. Das Gegenteil eines „tight“ Spielers ist ein „loose“ Spieler (loose = locker). Ein loose Spieler nimmt an vielen Runden des Spiels teil – egal ob er gute oder schlechte Karten hat.
Aggressive Spieler setzen und erhöhen oft und tun dies mit einer hohen Anzahl an Jetons. Ein „passiver“ Spieler ist das Gegenteil. Er geht oft mit („check“) und erhöht die Wette nur, wenn er eine gute Hand besitzt.
Tight-Aggressive – Ein Texas Holdem Spieler, der nur wenige Hände spielt. Wenn er jedoch eine gute Hand hat, setzt und erhöht er oft und viel.
Loose-Aggressive – Auch als Maniac bezeichnet. Solche Texas Holdem Spieler spielen fast jede Hand, egal ob sie gute oder schlechte Karten haben und sie setzen und erhöhen oft.
Tight-Passive – Ein Tight-Passive Spieler ist eher vorsichtig. Er spielt nur wenige Hände, setzt nur wenig, checkt oft und erhöht selten.
Loose-Passive – Solche Spieler werden auch als „Calling Station“ bezeichnet, weil sie unterschiedliche Hände spielen, bei einem Raise jedoch meist nur callen. Dieser Spielertyp erhöht nur selten oder nie.
Viele Pokerprofis sind der Meinung, dass man nur mit einem aggressiven Stil beim Texas Holdem gewinnt. Es ist jedoch vor allem für Anfänger ein guter Rat, nicht zu oft zu spielen und nicht an jeder Runde teilzunehmen.
Wahrscheinlichkeiten Wahrscheinlichkeiten spielen in jeder Phase des Spiels eine große Rolle. Ein guter Pokerspieler weiß wann die Gewinnchancen für ihn besser oder schlechter sind. Das Pokern beinhaltet ein Element von Glück, ist aber statistisch gesehen eher ein Geschicklichkeitsspiel. Natürlich gewinnt auch ein Anfänger ab und zu den Pot. Aber langfristig sind es immer die besten und berühmtesten Pokerprofis die es an den Final Table schaffen. Das schnelle und richtige berechnen der Wahrscheinlichkeiten ist dabei eines der wichtigsten Bestandteile und der Grundstein für eine erfolgreiche Pokerstrategie. Sie werden ziemlich schnell lernen, welche Hände Sie spielen und welche Sie besser folden sollten – Übung macht, wie immer, den Meister!
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